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WELCHES KÄTZCHEN SOLL ES SEIN?

Welches Kätzchen soll es sein?

Die Entscheidung, welche Rasse es sein soll, ist gefallen. Sie haben Katzenausstellungen besucht, wo Sie sich über die Rassevielfalt informieren konnten und vielleicht auch schon erste Gespräche mit Züchtern geführt haben. Und/oder Sie haben entsprechende Katzenbücher gelesen und daraufhin Ihre Wahl getroffen. Nun beginnt die Suche nach „Ihrem“ Züchter. Aber seien Sie darauf gefaßt, daß „Ihr“ Züchter vielleicht nicht gerade um die Ecke wohnt. Bei nicht so häufig gezüchteten Rassen können es schon mal einige hundert Kilometer sein. Sie sollten diesen Weg bedenkenlos akzeptieren, denn Sie suchen ja einen Lebensgefährten für mindestens das nächste Jahrzehnt.

Endlich sitzen Sie nun beim Züchter, um Sie herum wuseln entzückende Katzenkinder, deren Mutter und vielleicht auch der Vater und der Rest der im Haus gehaltenen Katzen. Sie sind vermutlich erstmal ratlos, am liebsten nähmen Sie wahrscheinlich alle – welches Kätzchen soll es sein?
Davon, daß die Kleinen gesund sind, haben Sie sich bereits überzeugt: Sie sind (falls Sie nicht gerade zur Kätzchen-Schlafenszeit gekommen sind) munter, springlebendig und neugierig. Sie lassen sich beispielsweise mit einem Stück Bindfaden gerne zum Spielen animieren (das Sie bitte den Kleinen nicht unbeobachtet überlassen, sie könnten sich damit erdrosseln!) Keines der Kätzchen hockt apathisch in einer Ecke, ihr Fell ist weich und glänzend, die Augen klar und das Näschen frei von Krusten und unverschleimt. Das Hinterteil ist sauber, der After zartrosa. Vielleicht haben Sie Glück, und die Kleinen klettern auf Ihren Schoß. Nutzen Sie die Gelegenheit, und befühlen Sie den Körper. Bei gesunden Kitten ist er straff und fest, nicht hart oder geschwollen. Sie können die Gesundheit sogar riechen: Es riecht pelzig frisch, einfach angenehm. Im Fell sind weder kahle noch wunde Stellen zu finden, die auf Parasiten oder Pilzbefall hindeuten. Übermäßiges Kratzen wäre ein weiterer Hinweis darauf. Ein Blick auf die Schleimhäute (beim Gähnen oder Miauen erhascht) zeigt, daß sie weder stark gerötet noch blaß sind.
Können Sie sich für keines der Kitten entscheiden, so überlassen Sie getrost den Kleinen die Wahl. Nehmen Sie das Jungtier, welches am meisten Ihre Nähe sucht und sich offensichtlich zu Ihnen hingezogen fühlt. Solch eine „Adoption“, die von der Katze ausgeht, ist eine gute Basis für die Beziehung zwischen Mensch und Katze.




Zwölf Wochen müssen es schon sein!

Nun haben Sie Ihre Katze gefunden, doch in den meisten Fällen können Sie sie nicht sofort mitnehmen. Im 1.DEKZV e.V. ist nach der vollendeten zwölften Lebenswoche der frühestmögliche Abgabetermin. Erst dann ist die kleine Katze völlig von der Mutter entwöhnt und ihrer „Schule fürs Leben“ entwachsen. Diese Zeit ist sehr wichtig für unsere Samtpfötchen, sie werden optimal ausgebildet und sind erst danach wirklich reif genug, um auf ihren eigenen Beinchen zu stehen.
Auch die nötigen Grundimpfungen sind frühestens zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen. Oft behält ein Züchter die Jungtiere auch noch einige Tage länger, um eventuelle Impfreaktionen abzuwarten. Je länger ein Züchter seine Jungtiere umsorgt, um so verantwortungsvoller handelt er nicht nur gegenüber dem Tier, sondern auch gegenüber dem Käufer. Jungtiere zu früh, also unter 12 Wochen abzugeben, zeugt von Verantwortungslosigkeit!




 
2012 by IG Ragdoll


 

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